Jutta Heller: Keynote auf dem Erdinger Coaching-Kongress © Julia Walker / HAM

Was ist Resilienz?

Resilienz (lat.: resilire: „zurückspringen“, „abprallen“) bedeutet „Widerstandskraft“, in der Psychologie die Fähigkeit, sich aus jeder beliebigen Lage wieder aufzurichten – durch den Rückgriff auf eigene Ressourcen.

Individuelle Resilienz

Wie kommt es, dass manche Menschen besser mit schwierigen Situationen und Krisen umgehen können als andere? Entscheidend sind sieben Schlüssel, ob Menschen an Krisen scheitern, sie verkraften oder womöglich gestärkt aus ihnen hervorgehen.

  • Akzeptanz
  • Optimismus
  • Selbstwirksamkeit
  • Eigen-Verantwortung
  • Netzwerkorientierung
  • Lösungsorientierung
  • Zukunftsorientierung

Resilienz können Sie trainieren. Menschen brauchen aber auch ein unterstützendes Umfeld, so dass die Resilienzkultur in Teams und Unternehmen entscheidend für die Belastbarkeit des Einzelnen ist.

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Organisationale Resilienz

Wie kommt es, dass manche Unternehmen besser mit strategischen Umbrüchen und Übergangsphasen umgehen können als andere? Eine Bewältigung dieser Herausforderungen gelingt am ehesten mit MitarbeiterInnen und Führungskräften, die

  • unbefriedigende Situation annehmen und nach möglichen Lösungen suchen
  • sich nicht hängen lassen sondern verantwortungsbewusst handeln
  • aktiv intern und extern Networking betreiben
  • sich mit zukünftigen Restriktionen und Entwicklung auseinander setzen

Wichtig ist dafür die Stärkung von Führungskräften und Teams, damit sie in unklaren, unsicheren und verwirrenden Situationen selbstbestimmt, flexibel und risikofreudig agieren. Zudem braucht es eine experimentier- und entscheidungsfreudige Organisationskultur, um – selbst in widrigen Zeiten – auf Kurs zu bleiben oder zu erstarken.

Starten Sie mit einer Resilienz-Diagnose, wählen Sie Ihre zentralen Handlungsfelder aus. Stärken Sie insbesondere die Teams und Führungskräfte in Ihrer Organisation.

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