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Angst

Angst ist eine angeborene, lebensnotwendige Emotion, die in bedrohlich empfundenen Situationen ausgelöst wird und zu physiologischer Erregung wie z. B. Anspannung führt. Unterformen sind z.B. Existenzangst oder Versagensangst.

Funktionalität von Angst

Angst werden negative Qualitäten zugeschrieben und in Stresssituationen erlebt. So werden Krisen, Veränderungen und Situationen mit ungewissen Ausgängen häufig mit dieser Emotion erlebt. Sie kann dabei aber ein Signalgeber sein, um aufmerksam Gefahrensituationen zu beobachten und zu bewerten, um dann hilfreiche Entscheidungen zu treffen. Sie hat also die Funktion eines Schutzmechanismuses, der zu funktionalen Handlungen (z.B. Flucht) führt. Wird die Angst wiederum als Bedrohung bewertet, steigt sie und man fühlt sich wie gelähmt.

Angst akzeptieren und Resilienz stärken

Bei Resilienz geht es nicht darum, eine Krise ohne Furcht zu überstehen, sondern die Besorgnis und Unsicherheit als Bestandteile einer Krise anzunehmen. So kann es hilfreich sein, die entstehende Angst wohlwollend zu begrüßen, ganz nach dem Motto „Guten Tag, da bist ja schon wieder!“. So akzeptiert man nicht nur die Angst, sondern verringert sie damit auch schon ein bisschen und stärkt damit den Resilienzfaktor Akzeptanz. Bei der Angst vor ungewohnten Situationen kann die Klärung von Lebensmotiven Unterstützung geben, ein entscheidender Aspekt des Resilienzschlüssels Lösungsorientierung.