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Netzwerkorientierung

Netzwerkorientierung ist neben Akzeptanz, Optimismus, Selbstwirksamkeit, Eigenverantwortung, Lösungsorientierung und Zukunftsorientierung ein Schlüsselfaktor der Resilienz.

Definition

Mit Netzwerkorientierung ist gemeint, sich ein stabiles soziales Umfeld aufzubauen, Kontakte zu pflegen und sich bei Herausforderungen Unterstützung zu holen. Um von seinem Netzwerk zu profitieren, sollte man von Kritikern und Pessimisten eher Abstand halten und wohlgesonnene Kontakte besonders pflegen.

Formen der Netzwerkorientierung

Insbesondere Führungskräfte, die sich als Macher verstehen, wollen Vieles selbst organisieren, wollen sich durchkämpfen. Die Bitte um Hilfe schätzen sie dabei z.T. als Schwäche ein. Andererseits sind Netzwerke in Form von Verbänden, Vereinen bis hin zu studentischen Verbindungen jedoch uralte Organisationsformen, wo es um Kontakte, Beziehungen und gegenseitige Unterstützung geht.

Auch Mentoring ist ein Aspekt der Netzwerkorientierung, was zunehmend im Unternehmenskontext zur Förderung von Nachwuchsführungskräften praktiziert wird.

Eine typische Aussage für diesen Resilienzschlüssel:

„Ich hole mir Unterstützung und vertraue darauf, dass wir gemeinsam stärker sind.“

Übungen zur Förderung von Netzwerkorientierung finden Sie hier.