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Widerstandsfähigkeit, Resilienz © africa / freedigitalphotos

Widerstandsfähigkeit

Seelische Widerstandsfähigkeit bzw. innere Widerstandskraft wird als Synonym für Resilienz verwendet. Dieser Begriff ist jedoch immer noch geläufiger als das Fremdwort „Resilienz“ und wird dadurch bei der Definition von Resilienz verwendet. Hier wird bildhaft deutlich, was genau damit gemeint ist: Die Fähigkeit Widrigkeiten standzuhalten. Unter Widerstandsfähigkeit versteht man auch Stabilität, innere Stärke oder Robustheit. Menschen mit einer stark ausgeprägten Widerstandskraft überstehen Belastungen, können besser mit Schicksalsschlägen umgehen, kommen nach Krisen schnell wieder auf die Beine und sind demnach weniger Burnout-gefährdet.

Seelische Widerstandsfähigkeit in der Kindheit

Nicht nur die Persönlichkeit, der eigene Humor oder eine positive Lebenseinstellung haben Einfluss auf die innere Widerstandsfähigkeit. Auch die wechselseitige Beeinflussung zwischen Umwelt und Genen spielen eine entscheidende Rolle. Forscher bewiesen, dass uns die Grundlagen für Widerstandsfähigkeit bereits in die Wiege gelegt werden. Machen Menschen als Babys die Erfahrung, dass sie für ein Lächeln Zuwendung bekommen, erleben sie dadurch, dass sie ihr Leben selbst steuern können. Später im Erwachsenenalter sind sie selbstbewusster und reagieren gelassener im Umgang mit Konflikten.

Widerstandsfähigkeit durch Resilienztrainings

Psychische Widerstandsfähigkeit lässt sich als Erwachsener durch Resilienztrainings trainieren. Die Rahmenbedingungen dafür sind analog zu den Resilienzfaktoren, z. B. Akzeptanz von belastenden Situationen, ein stabiles soziales Umfeld und genügend eigener Handlungsspielraum. Um die eigene seelische Widerstandsfähigkeit zu erhalten, ist es wichtig in schwierigen Situationen, ob selbst verschuldet oder nicht, für sich selbst Verantwortung zu übernehmen. Darum geht es im Resilienzfaktor Eigenverantwortung.