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Selbstwirksamkeit – Zentrale innere Ressource für Resilienz

Selbstwirksamkeit bezeichnet die Überzeugung einer Person, Handlungen erfolgreich ausführen zu können, um gewünschte Ziele zu erreichen – auch in anspruchsvollen oder herausfordernden Situationen. Dieser Begriff wurde von Albert Bandura im Rahmen der sozialen-kognitiven Theorie geprägt und gilt als eine der zentralen psychologischen Ressourcen für Stressbewältigung, Motivation und Resilienz. Menschen mit hoher Selbstwirksamkeit betrachten Herausforderungen eher als bewältigbar und kontrollierbar, was ihre Adaptionsfähigkeit und psychische Stabilität stärkt.

Selbstwirksamkeit ist einer der 7 Resilienzschlüssel für individuelle Resilienz, denn das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten trägt viel dazu bei, Krisen gut zu überstehen.

Selbstwirksame Menschen glauben daran, dass sie neue Dinge erfolgreich lernen, Einfluss zu nehmen und damit Herausforderungen erfolgreich bewältigen können. Dieser Resilienzschlüssel ist eng mit einem hohen Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl verbunden – kurz: Der Glaube an sich selbst.