Regenerative Selbstführung – Nachhaltig mit sich und anderen umgehen
Ich bin, jetzt im Oktober, oft am Nachmittag schon müde. Und damit bin ich nicht alleine: Viele Menschen merken körperlich, dass der Herbst begonnen hat und sie sich so fühlen, als ob sie am liebsten in den Winterschlaf-Modus gehen würden. In der Natur ist das nämlich so: Wenn der Sommer vorbei ist und die kälteren Jahreszeiten beginnen, bereitet sie sich auf eine Pause vom Wachsen, Hervorbringen, Leisten vor. Im Winter läuft alles auf Sparflamme, um dann im kommenden Jahr wieder umso frischer und mit mehr Energie neu zu starten.
Ich finde, wir sollten uns an solchen Zyklen der Natur ein Beispiel nehmen – gerade in verantwortungsvollen Positionen. Und selbstverständlich schlage ich Ihnen nicht vor, Ihre Führungskräfte für ein Vierteljahr in eine warme Höhle zum Schlafen zu schicken – aber genau wie die Natur brauchen auch Menschen gewisse Pausen für ihre Regeneration, wenn sie dauerhaft leisten wollen. Denn niemand kann auf Dauer powern, ohne irgendwann an die eigenen Grenzen zu geraten. Ich plädiere deswegen für eine regenerative Führung: Für Führungskräfte, die ihre Eigen-Verantwortung zur Selbstfürsorge ernst nehmen, um nachhaltig für das Unternehmen da zu sein.






