Grenzen der Selbstregulation im Arbeitskontext
Wann innere Arbeit nicht mehr ausreicht
Selbstregulation gilt als eine zentrale Ressource individueller Resilienz. Sie ermöglicht es Menschen, eigene Gedanken, Emotionen und Handlungen bewusst zu steuern und auch unter Belastung handlungsfähig zu bleiben. Im Arbeitskontext spielt Selbstregulation eine entscheidende Rolle, etwa bei Stressbewältigung, Priorisierung oder im Umgang mit emotional anspruchsvollen Situationen.
Gleichzeitig ist Selbstregulation keine unbegrenzte Fähigkeit. Grenzen der Selbstregulation werden insbesondere dann sichtbar, wenn Belastungen dauerhaft hoch sind, Handlungsspielräume fehlen oder innere Anpassungsleistungen strukturelle Probleme kompensieren sollen.







