Das Rubikonmodell trägt seinen Namen nach dem Fluss Rubikon, der bei wichtigen Entscheidungen endgültig überquert wird © Jutta Heller

Coaching-Tipp: Treffen Sie eine Entscheidung

Sicherlich kenne Sie Sätze wie „ich müsste mal wieder“, „ich sollte“. Doch der Wunsch eine Veränderung anzustoßen, garantiert noch nicht, dass Sie tatsächlich handeln! Doch was ist notwendig, damit der Prozess ins Rollen kommt? Wie kommt man zu einer gewünschten Entscheidung? Das Rubikonmodell trägt den Namen des schicksalsträchtigen Flusses, den Julius Cäsar am 10. Januar 49 v. Chr. mit den Worten „Der Würfel ist gefallen“ überschritt, um damit zum Ausdruck zu bringen, dass er sich entschieden hatte, gegen Rom zu marschieren.

Es geht bei diesem motivations-psychologischen Modell von Heinz Heckhausen und Peter M. Gollwitzer darum, Entscheidungen zu treffen und umzusetzen! Das Modell zeigt Ihnen wie Sie in den vier Phasen: Abwägen, planen, handeln, bewerten, Ihr Ziel erreichen. Veränderung braucht dabei Ihre Motivation und Ihren Willen!

In der Phase des Abwägens begibt man sich gezielt auf die Suche nach Informationen, um entscheiden zu können, was verändert und erreicht werden soll. Setzen Sie sich ein möglichst konkretes Ziel! In der Planungsphase ist die Aufmerksamkeit mehr auf umsetzungsrelevante Informationen gerichtet, da es nun um das Wie der Zielerreichung geht.

Nach dem Planen folgt das Tun. Wichtig ist in dieser Phase dranzubleiben, das eigene Handeln ausdauernd auf das Ziel auszurichten und sich nicht ablenken zu lassen. Bei Schwierigkeiten braucht es Flexibilität, um die Handlung den Umständen anzupassen. Die Phase des Bewertens erfolgt meist fast parallel zur Handlungsphase. Wir beurteilen, ob die Handlung ein Erfolg war oder nicht, ob eventuell Nachbesserungen erforderlich sind, oder ob das eigentliche Ziel verändert werden muss.

Das Rubikon-Modell kann Ihnen eine Hilfe sein, Komplexität zu reduzieren und in Teilschritten zu denken, um dem Ziel Schritt für Schritt näher zu kommen. Abwägen, planen, handeln und bewerten – diese vier Schritte können Sie für viele Vorhaben nutzen. Entscheiden Sie: Was wollen Sie für sich angehen und entwickeln? So fangen Sie an, Verantwortung für sich zu übernehmen.

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