9 Elemente für organisationale Resilienz - Grafik © Prof. Heller

Organisationale Resilienz – erfolgreiches Pilottraining

Führungskräfte sind gefordert, ihre Rolle neu zu definieren und zunehmend als GestalterIn und UnterstützerIn zu agieren. Die TeilnehmerInnen überprüften ihr Mindset zu System und Komplexität, bearbeiteten Praxisfälle und hatten bei ihrer Heimreise ein dickes Kartenset mit Interventionen in ihrem Gepäck.

Organisationale Resilienz entwickeln

“Organisationale Resilienz ist die Fähigkeit einer Organisation, etwas abzufedern und sich in einer verändernden Umgebung anzupassen, um so zu ermöglichen, ihre Ziele zu erreichen, zu überleben und zu gedeihen.” (ISO Norm 22316, S. V) Die aktuellen Herausforderungen und Dynamiken erfordern lebendige und agile Organisationen. Um Krisen möglichst vorzubeugen oder gar nicht entstehen zu lassen, können Unternehmen

  • ihre bisherige Praxis optimieren
  • Krisenmanagement zur Sicherung der Kernleistung betreiben
  • radikale Transformationen angehen
  • vorausschauende Selbsterneuerungen vorantreiben.

All diese Varianten des Wandels fordern Führungskräfte und MitarbeiterInnen, lösen durchaus auch Ängste aus. Ausgehend vom systemischen Ansatz, mit Konzepten zu Positive Leadership, Agilität, Werthaltungen und Entscheidungsfindung in lebendigen Organisationen konnten die Führungskräfte im Training konkrete Impulse für eine Dialog- und Unterstützer-Kultur erproben.

Rolle der Führungskraft

Um der VUKA-Welt zu begegnen (volatil, ungewiss, komplex, ambig), können Führungskräfte mit Vertrauen und VOPA-Qualitäten antworten. VOPA meint: Vernetzung, Offenheit, Partizipation und Agilität. In mehreren Gruppen diskutierten die TeilnehmerInnen diese Qualitäten. Im Training lernten die Führungskräfte eine ganze Toolbox kennen, mit denen sie VOPA direkt im Unternehmensalltag umsetzen können um bei sich und ihren Teams Resilienz zu entwickeln. Aber die Führungskraft ist nicht mehr der- oder diejenige, um permanent MitarbeiterInnen zu motivieren. Im Gegenteil braucht eine resiliente Organisation Teams, die eigenverantwortlich arbeiten – die Führungskraft soll sich “nur” die Mittel aneignen, ihre Teams dazu zu befähigen.

Design-Kompetenz für organisationale Resilienz

Im März 2017 wurde eine neue ISO Norm zu organisationaler Resilienz verabschiedet. Sie will keine Audits reglementieren, sondern einen Orientierungsrahmen zur Resilienzentwicklung geben.  Zu 9 Elementen gibt es konkrete Empfehlungen. Als die TeilnehmerInnen nach zwei intensiven Tagen aus dem Training gehen, hat jede/r einen Stapel Karten in der Hand mit einer Fülle von Interventionen für die unterschiedlichsten Bereiche. Und jede/r hat für sich die eigene Design-Kompetenz weiterentwickelt, wie er/sie die verschiedenen Facetten der Interventionen anwenden kann. So zählt jede Intervention auf mehrere Elemente organisationaler Resilienz ein.

Man spürte die Aufbruchsstimmung und die Lust, die Idee einer resilienten Organisation aus dem Training zu tragen und im Unternehmensalltag weiterzuentwickeln. Jede Krise ist eine Chance – packen wir´s an!

Entwicklung von Zielbildern und Arbeiten an Praxisfällen

Spannend wird es, wenn jede/r sein “Bild einer gewünschten Zukunft” entwickelt und dies anschließend in Gesprächen vertieft wird. Gemeinsamkeiten werden greifbar. Bilder geben emotionale Orientierung und Sicherheit. Ebenso kann mit einem “Energie-Check” oder der “Szenario-Technik” an konkreten Veränderungen zusammen mit dem eigenen Team oder mit KollegInnen gearbeitet werden.

Die TeilnehmerInnen des Trainings waren voll bei der Sache. Sie lobten den Praxisbezug, die Mischung aus Frontal- und Gruppenarbeit, ausprobieren können, Denkraum zu haben, die zwischendurch Bewegungs- und Flexibilitätsübungen sowie das umfangreiche Material mit der Kartensammlung. Empfehlung zur Optimierung war: Theorie vorab bearbeiten lassen, so dass noch mehr Üben im Training möglich ist.

 

Wenn Sie in Ihrem Unternehmen organisationale Resilienz entwickeln wollen, fragen Sie ein Training oder einen Vortrag an: Ihren Kontakt zu Jutta Heller finden Sie hier.

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