Vom Umgang mit Unerwartetem: So bleibt das Team anpassungsfähig

Ein faszinierendes Vorbild für den Umgang mit Veränderungen liefert uns die Tierwelt: das Chamäleon. Es ist weder das schnellste noch das stärkste oder intelligenteste Tier – und doch ist es Meister darin, sich an veränderte Bedingungen anzupassen. Seine Fähigkeit, die Körperfarbe der Umgebung anzugleichen, macht es für Fressfeinde nahezu unsichtbar. Gleichzeitig behält es mit seinen unabhängig voneinander drehbaren Augen jederzeit den Überblick und erkennt  Fressfeinde und andere potenzielle Gefahren frühzeitig.

Fressfeinde gibt es in den meisten Organisationen heute zwar keine mehr. Und doch ist Anpassungsfähigkeit zu einer der wichtigsten Fähigkeiten im Arbeitskontext geworden. Denn in einer Welt, in der sich Rahmenbedingungen ständig und teils abrupt verändern, brauchen Teams die Kompetenz, sich flexibel und zuverlässig auf Neues einzustellen. Veränderung ist der Normalfall im Teamalltag, und der „Umgang mit Unerwartetem“ einer der vier zentralen Schlüssel für Team-Resilienz. Die weiteren drei sind: psychologische Sicherheit, die Verarbeitung kritischer Situationen und ein ganzheitliches Vorgehen. Einen Überblick über alle vier Schlüssel erhalten Sie in dem Artikel Team-Resilienz: Gemeinsam stark im Sturm.