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Führungskraft steht nachdenklich am Panoramafenster mit Blick über die Stadt als Sinnbild für innere Widersprüche und Ambivalenz im Arbeitskontext.

Ambivalenz im Arbeitskontext

Ein zentraler innerer Resilienzprozess

Mitarbeitende und Führungskräfte können sich zugleich motiviert und überfordert fühlen, Veränderung begrüßen und gleichzeitig Sicherheit vermissen oder Verantwortung übernehmen wollen und dennoch zweifeln: Ambivalenz im Arbeitskontext beschreibt das gleichzeitige Erleben widersprüchlicher Gefühle, Gedanken oder Motivationen im beruflichen Handeln. Ambivalenz ist dabei kein Zeichen mangelnder Klarheit oder Entscheidungsunfähigkeit, sondern Ausdruck psychischer Komplexität.

Gerade in modernen Organisationen tritt Ambivalenz besonders häufig auf: in Veränderungsprozessen, bei Führungsentscheidungen, in Teamkonflikten oder bei hoher Verantwortung.