Resilienz als funktionale Antwort auf Stress
Resilienz umfasst die Fähigkeit zur schnellen Erholung und produktiven Anpassung an stressinduzierte Herausforderungen. Neuere Resilienzmodelle betonen, dass Stress nicht ausschließlich dysfunktional ist, sondern als Potenzial für Wachstum und Kompetenzentwicklung genutzt werden kann, wenn Menschen lernen, Anforderungen nicht als unkontrollierbar, sondern als Herausforderung mit Handlungsspielraum zu bewerten (Hardiness-Modell: Kontrolle, Engagement, Herausforderung).
Unser Körper kann Stress sehr gut durch Bewegung abbauen. Es kann manchmal schon helfen einfach kurz durchzuschnaufen oder vom Stuhl aufzustehen. Sie können hüpfen oder springen. Schütteln Sie dabei so richtig Ihre Arme und Beine durch – schütteln Sie Ihren Stress regelrecht von sich ab. Oder gehen Sie Joggen oder Walken. Gehen Sie mit erhobenem Kopf und nehmen Sie bewusst wahr, was Sie in Ihrer Umgebung Positives sehen und erzählen Sie sich es innerlich selbst. Dadurch verändern Sie nicht nur Schritt für Schritt Ihren inneren Zustand, sondern lösen sich von Ihren Problemen. Das ist ein essenzieller Teil des Resilienzschlüssels Akzeptanz.
Mit dem Resilienzschlüssel Lösungsorientierung können Sie Abstand von der aktuellen Situation gewinnen. Wenn Sie sich so richtig im Stress fühlen, sollten Sie sich bewusst eine kurze Auszeit nehmen und einen Berg besteigen. Das kann ein echter Berg, aber auch ein symbolischer, gedanklicher Berg sein. Richten Sie Ihre Energie auf Positives, auf das, was Ihnen gut tut und setzen Sie Ihre Prioritäten neu.