Was ist Organisationale Resilienz?
Organisationale Resilienz bezeichnet in der Forschung die Fähigkeit einer Organisation, nicht nur auf Störungen und Krisen zu reagieren, sondern diese proaktiv zu antizipieren, zu absorbieren, sich anzupassen und sich langfristig weiterzuentwickeln, während die grundlegenden Ziele, Funktionen und die Leistungsfähigkeit erhalten bleiben oder sogar aus der Herausforderung gestärkt hervorgehen. Dabei geht es nicht um kurzfristige Krisenreaktion oder individuelle Belastbarkeit einzelner Mitarbeitender, sondern um organisationale Strukturen, Prozesse, Entscheidungslogiken und Kulturen, die Anpassung ermöglichen.
Auf der Basis von Forschungen und Praxisfällen erarbeitete die Internationale Organisation für Standardisierung (ISO) in der Norm 22316 eine Definition mit konkreten Empfehlungen zu 9 zentralen Handlungsfeldern, wie sich Organisationale Resilienz fördern lässt.












