Neurolinguistische Psychologie (NLP) – Kommunikation und Veränderung von Denkmustern
Die neurolinguistische Psychologie beziehungsweise das Neurolinguistische Programmieren (NLP) ist ein Ansatz aus der Kommunikations- und Veränderungsarbeit. Er beschäftigt sich mit der Frage, wie Sprache, Wahrnehmung und Denken miteinander zusammenhängen und wie Menschen ihre Denk- und Verhaltensmuster bewusst verändern können.
Viele Methoden aus NLP werden heute in Coaching, Training, Beratung und Kommunikationstrainings eingesetzt. Einige dieser Methoden nutze ich auch in meinen Resilienztrainings und Coachings, insbesondere dort, wo es um Perspektivwechsel, Ressourcenaktivierung und lösungsorientierte Kommunikation geht.
Was bedeutet Neurolinguistische Psychologie?
Unter Neurolinguistischer Psychologie, abgekürzt NLP, versteht man die Struktur unserer subjektiven Erfahrungen. Konkret bedeutet das, dass Menschen durch ihre vielfältigen Erfahrungen geprägt sind. Diese Erfahrungen werden gespeichert und sind entscheidend, wie wir mit unseren fünf Sinnen die Welt wahrnehmen.
Vieles wird als Muster generalisiert, so dass einige Dinge routiniert ablaufen, ohne dass viel darüber nachgedacht werden muss. Beispielsweise hat jeder Mensch ein Verhaltensmuster entwickelt, wie er seinen Mitmenschen begegnet: Der eine ist vielleicht eher zurückhaltend und vorsichtig, der andere eher lächelnd und kontaktbereit. Auch haben wir spezifische Denkhaltungen entwickelt, um Verhaltenskonsequenzen einschätzen zu können: pessimistische oder eher optimistische Denkmuster. Einige Verhaltensmuster von Menschen sind vermutlich auch zum Teil genetisch bedingt, das meiste entsteht jedoch durch die individuelle „Programmierung“ aufgrund der gemachten Erfahrungen im Laufe unseres Lebens.
Entstehung des NLP
Das Neurolinguistische Programmieren entstand in den 1970er-Jahren in Kalifornien. Die Begründer sind der Mathematiker und Psychologe Richard Bandler sowie der Linguist John Grinder.
Sie untersuchten die Arbeitsweise besonders erfolgreicher Therapeutinnen und Therapeuten, darunter:
- Virginia Satir (Familientherapie)
- Milton Erickson (Hypnotherapie)
- Fritz Perls (Gestalttherapie)
Ihr Ziel war es, erfolgreiche Kommunikations- und Veränderungsstrategien zu analysieren und modellierbar zu machen, sodass andere Menschen diese Strategien ebenfalls lernen können.
Aus diesen Beobachtungen entwickelte sich ein Set aus Modellen und Techniken, das später als NLP bekannt wurde.







