Embodiment Übungen

10 Embodiment-Übungen für mehr Resilienz und Selbregulation

Embodiment-Übungen nutzen wir im Alltag oft unbewusst. Wenn wir traurig oder lustlos sind, lassen wir die Schultern hängen. Wir ziehen den Kopf ein, wenn uns eine Situation unangenehm ist, und runzeln die Stirn, wenn wir uns ärgern. Umgekehrt heben sich unsere Mundwinkel, wenn wir uns freuen, und wir gehen aufrechter und schwungvoller, wenn wir gut gelaunt sind. Unsere Stimmung beeinflusst Haltung, Mimik und Gestik – und sogar innere Körpersignale. Wenn wir verliebt sind, spüren wir sprichwörtlich Schmetterlinge im Bauch, bei traurigen Ereignissen schnürt es uns die Kehle zu. Bei Angst atmen wir flacher, Scham lässt uns erröten und bei Ärger oder Wut beschleunigt sich der Herzschlag.

Genau hier setzen Embodiment-Übungen an. Die normalerweise unwillkürliche Kopplung von Körper und Geist lässt sich auch bewusst nutzen. Durch kleine körperliche Veränderungen – etwa eine andere Haltung, eine bewusstere Atmung oder kurze Bewegungsimpulse – können wir unseren emotionalen Zustand beeinflussen und unsere Selbstregulation stärken.